Kosten einer Scheidung

Der Antragsteller hat die Gerichtskosten vorauszuzahlen. Es sind 2 Gerichtsgebühren aus dem Streitwert zu zahlen. Bei einem Streitwert von 15.000 € wären das 586 €.

Jeder trägt am Ende die Hälfte der anfallenden Gerichtskosten und voll die eigenen Anwaltskosten. Von diesem Grundsatz werden nur wenige Ausnahmen gemacht. Eine Scheidung und deren Vorbereitung wird abgerechnet nach dem Streitwert aus dem 3-Monatsnettoeinkommen beider Eheleute + 5 % des beiderseitigen Netto-Vermögens (nach bestimmten Freibeträgen). Bei einem Streitwert von 15.000 € belaufen sich die Kosten für jeden Ehegatten auf ca. 2.300 €. In den Kostenstreitwert sind auch die Werte für den Versorgungsausgleich (10% des eigentlichen Scheidungswertes für jedes auszugleichende Recht) und alle anhängig gemachte Folgesachen einzurechnen. So wird ein Unterhaltsantrag mit dem Jahresbetrag der verlangten Monatssumme zzgl. Rückstände gerechnet. Eine Sorgerechtssache hat regelmäßig einen Wert von 3.000 €, ebenso eine Umgangssache. Ein Zugewinnantrag schlägt mit der verlangten Summe zu Buche.

Dazu kommen Kosten für eventuelle Sachverständige (Bewertungsfragen, Sorgerecht) und Verfahrensbeistände.

Die Anwaltsgebühren bestimmen sich nach den Tabellen des RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) und dem sog. Vergütungsverzeichnis (VV) und können in vollem Umfang vorschußweise fällig gestellt werden.

Ich übernehme auch Mandate unter Prozeßkostenhilfe.

Über finanzielle Dinge sollten wir so früh wie möglich miteinander sprechen.
Eine Unterschreitung der gesetzlichen Vergütungssätze bei Gerichtsfällen zu vereinbaren ist Anwälten untersagt.

Haben Sie Fragen zu den voraussichtlichen Kosten? Eine erste Kalkulation kostet Sie nichts. Hier unverbindlich anfragen.


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