Umgangsrecht: Verhaltenspflichten

Verletzung der Mitwirkungspflichten beim Umgang kann schadensersatzpflichtig machen

Wenn ein Vater das vereinbarte oder angeordnete Recht zum Umgang mit dem Kind hat, treffen auch die Kindesmutter Handlungspflichten. Keinesfalls darf sie sich auf die Rolle der passiv Duldenden zurückziehen. Das Kind muß motiviert und vorbereitet, zum Treffpunkt gebracht werden. Es muß auch ein Mindestamß an sachlicher neutraler Kommunikation zwischen den Eltern stattfinden. Kritik und Herabsetzung sind zu vermeiden. das Kind soll im Mittelpunkt stehe. Verspätet sich der Vater verkehrsbedingt und kündigt er das telefonisch an (also muß er per handy die Chance dazu haben), dann ist es der Mutter in der Regel zuzumuten, eine angemessene Frist zu warten.
Werden diese Pflichten schuldhaft verletzt, kann sich die Mutter für vergebliche Kosten des Vaters schadensersatzpflichtig machen. - Ein unnötiger Konflikt, der dem Kind nur schadet.


Eingestellt am 07.07.2016 von Dr. Grisebach
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