Neues zur Vorsorgevollmacht

Eine Vorsorgevollmacht gehört inzwischen zum selbstverständlichen Standard guter Vorsorge in der Familie. Unter anderem dient sie dazu, den Staat draußen zu halten und eine staatliche Betreuung zu vermeiden. Die persönliche Betreuung und Versorgung eines hilfebedürftigen Angehörigen durch ein Mitglied der eigene Familie ist in der Regel vorzuziehen.-- Was nun, wenn das Betreuungsgericht dennoch eine staatliche Betreuung anordnet? Man sollte drauf achten, daß sowohl der Betroffene (zu Betreuende) , als auch der Bevollmächtigte förmlich am Verfahren beteiligt werden, weil sonst der Bevollmächtigte kein eigenes Beschwerderecht hat. Sicherheitshalber sollte immer die Beschwerde (auch) im Namen des Betroffenen (Vollmachtgeber) eingelegt werden.
Siehe BGH Beschluß vom 21.8.19 XII ZB 156/19


Eingestellt am 10.10.2019 von Dr. Grisebach
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