Finanzielle Absicherung der Familie durch Überkreuzversicherungen

Risikolebensversicherungen gehörten schon immer zum unverzichtbaren Mittel der Absicherung der Familie oder der Hauskredite im Todesfall. Zwar kann man durch eine Bezugsrecht-Verfügung dafür sorgen, daß die Versicherungssumme nicht in den Nachlaß fällt; allerdings könnte in einer solchen Zuwendung des Bezugsrechts eine Schenkung liegen, die jedenfalls unter Eheleuten voll der Pflichtteilsergänzung unterliegt. Das ist im Interesse der Begrenzung möglicher Pflichtteilsansprüche der Kinder bei gegenseitiger Alleinerbeinsetzung der Eheleute nicht erwünscht.
Lösung: Jeder Ehegatte schließt auf das Leben des anderen eine Lebensversicherung ab und zahlt auch die Beiträge. Im Todesfalle gilt dann die Versicherungssumme, die der Überlebende erhält, als eigenes, selbst finanziertes Vermögen und nicht als Erbe oder Schenkung.


Eingestellt am 30.06.2017 von Dr. Grisebach
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